Freitag, 26. Oktober 2007

Auf Sand gebaut

Ein Telefongespräch hat ausgereicht um mir zu zeigen, wie sehr meine Gefühlswelt auf Sand gebaut ist. Eine Stimme aus der Vergangenheit, die mich aus der Umlaufbahn geworfen hat, nicht absichtlich, nicht gewollt. Und ganz gewiss nicht Schuld daran, wie ich mich jetzt fühle. Gefühle sind hochgekommen, die unterdrückt, die, die mir jetzt mit voller Wucht meine ganz eigenen Defizite aufzeigen. Ich werde nicht unter die Decke kriechen und die Welt aussperren, auch wenn ich es mir so sehr wünsche. Ich werde nicht den Tränen freien Lauf lassen, auch wenn sie raus wollen. Weitermachen ist die Parole, und ganz fest mit dem Kopf durch die Wand.

Donnerstag, 25. Oktober 2007

letztens

Irgendwann letzte Woche hat er sich gemeldet und ich habe schnell gemerkt, das es ihm nicht gut ging. Was auch immer er von mir wollte, geben konnte ich es nicht. Keine Lust mit ihm zu flirten, keine Lust ein schlechtes Gefühl zu bekommen. Er, der immer so gradlinig ist, einen hohen Anspruch an sich hat. Ich wollte nichts geben, wollte nicht Seelentrösterin sein oder meiner Seele schmeicheln lassen. Keine Flüchtigkeiten erhaschen, sondern stolz auf mich sein können, das ich manche Dinge vielleicht doch irgendwann noch lerne.

Dienstag, 23. Oktober 2007

Erkenntnis des Tages

ein ungewohntes Gefühl zu bemerken, das die Zeit vergeht und ich nicht darunter leide

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Krankenschwesterngedanken

Mich in den Allag wieder einfinden fällt schwer. Die Tage gehen schnell vorbei, so wenig Zeit die bleibt. Montag, der erste Tag an dem ich, solange ich denken kann, der konkrete Wunsch da war, vielleicht doch noch mal etwas zu ändern. Das Gefühl, die Angst vor Veränderung und materiellem Bankrott könnte vielleicht kleiner werden, als die jetzige berufliche Situation weiter so hinzunehmen und darunter zu leiden. Eine ganz große Schmierenkomödie, die mich im Moment noch milde lächeln lässt weil es anders nicht zu ertragen ist, aber auf Dauer mehr Verzweifelung und ein ganz mieses Gefühl hinterlässt. Personalkürzungen, die es unmöglich machen qualitativ und patientengerecht zu arbeiten, schon lange über dem Limit, über dem was möglich ist, über dem was menschlich ist. Da wo es letzendlich nur noch um Geld geht, menschenverachtend und verdummend Personalpolitik betrieben wird.

Freitag, 12. Oktober 2007

Gelassenheit

oft fehlt sie mir und gerade wenn der Alltag mich gefangen hält ist es schwer sie wiederzufinden. Heute nach den ersten beiden Arbeitstagen und einem vor mir liegendem freien Wochenende spüre ich sie noch. Gedanken wie dumm ich oft bin und mehr gehetzt alles ertrage und gleichzeitig es mir schwer mache. Warum können die Gedanken nicht öfters sein wie heute. Nach einem Blick auf die Uhr, merde... schon 16 Uhr... der Tag fast vorbei. Und einen Augenblick später. Avalon du bist dumm... erst 16 Uhr, noch so viel Zeit für alle möglichen Dinge, für Dinge die dir gut tun, Zeit um Sachen zu machen die Alltag und trotzdem schön sind. Auch ein gekochtes Essen tut gut, ein Glas Wein am Abend, Kerzen, ein Buch, was auch immer. Ohne die Hast, den Druck, den du dir immer selber machst und dann beginnst einen Teil deines Lebens zu hassen.

Dienstag, 9. Oktober 2007

Post

kam heute, genauer gesagt ein Paket. Randvoll mit Unmengen an Krimis. Ich habe mich sehr sehr sehr gefreut. Einen kannte ich bereits, was nicht schlimm ist, ich gebe die Freude die mir gemacht worden ist einfach weiter und verschenke das Buch. Jetzt beim Schreiben denke ich, wie seltsam es ist, sich über Bücher so zu freuen aber es gehört zu mir wie Anderes auch. Die Bücher haben sicher auch materiellen Wert der aber schnell schwindet wenn sie gelesen sind , nicht mehr aktuell oder vom persönlichem Interesse. Auch das ist alles egal, ich mag es sie in den Regalen zu sehen, darin zu blättern, mich zu erinnern, mitzunehmen was sie zu sagen haben und sie ganz profan zu besitzen. Nächte durchzulesen, der Welt entrückt, sie geben mir mehr und unterhalten mich besser als das ein Fernseher je könnte.

Montag, 8. Oktober 2007

nein

Eine sims, vom anderen Ende der Welt. Irgendwann heute Nacht. Ich lag noch wach, wach wie viele Nächte davor.

Ich frage mich warum du das machst, nein eigentlich frage ich mich nicht. Was du willst weiß ich und noch vor ein paar Wochen war ich bereit zu geben und zu nehmen. Das war bevor du einfach wieder so gegangen warst, nicht bleiben konntest. Und was ist jetzt? Du schreibst mir wann du wieder da sein wirst, umgarnst mich ohne die üblichen Grabenkämpfe und das Kräfte messen der Vergangenheit. Vielleicht sind wir älter geworden und müssen uns nicht mehr gegenseitig etwas beweisen aber ehrlicher ist es nicht geworden mein Großer.

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Urlaubstage

sie tröpfeln dahin und wo die Zeit geblieben ist weiß ich nicht . Nicht wichtig zu erzählen, nicht wichtig das Frau mit so vieler Zeit so wenig anfängt. Genießen, und das jeden Tag aufs neue.

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