Montag, 1. Oktober 2007

Grünzeug 5

der Sommer ist unwiderbringlich vorbei

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die Sommerblumen sind aus den Kästen verschwunden

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mit ein wenig Wehmut wünsche ich mir die Sonne zurück

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und ein Untermieter ist auch eingezogen

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Dienstag, 25. September 2007

back

Stellvertretend dieses Bild für eine Woche des Nichtstuns, am Strand liegen, lesen und den Gedanken nachhängen

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Samstag, 15. September 2007

weg

Der Anfang der Woche war noch geprägt von Arbeit. Als ich am Mittwoch das Krankenhaus verlassen habe, fielen Gebirge von Druck von meinen Schultern. Die Erschöpfung ist immer noch in allen Knochen zu spüren aber es wird leichter. Der Rest der Woche war geprägt von Urlaubsvorbereitungen und all dem, was die letzten Wochen liegengeblieben war. Heute wo der Koffer gepackt ist nachdem Frau Avalon eine Stunde mit suchen des Schlüssels verbrachte werde ich endlich ruhiger. Das Gefühl nur noch weg zu wollen, alles hinter sich zu lassen und den Alltag und alles was Kraft raubt für eine Zeit zu vergessen. Die Akkus sind leer und schon länger weiß ich nicht mehr wo mein Leben geblieben ist, all das was mir wichtig ist. Vom Weg abgekommen, gestrauchelt im Dickicht des Alltags, den Boden unter den Füssen verloren. Mich selber wiederfinden und versuchen festzuhalten.

wir lesen uns....

Sonntag, 9. September 2007

Rien ne va plus

Urlaub. Die Gedanken kreisen um kaum etwas anderes mehr. Gestern Abend fiel es mir sehr schwer, aufstehen, in die Nässe und Kälte hinaus, arbeiten. Samstag Abend, ich wollte zu Hause sein, mich unter die Decke auf das Sofa kuscheln, eine Liebesschnulze sehen. Der Körper funktioniert mechanisch. Er macht und macht und macht. Abends, unendlich kaputt und müde, schläft er besser als die meißte Zeit sonst. Ich glaube, das es das Einizge ist, das mich immer wieder aufstehen lässt. Jetzt ist es nicht mehr lang. Drei Nächte, Nächte, die hoffentlich nicht mehr zu viel von mir verlangen. Erschöpfung tropft aus jeder Pore.Ein langer Sommer, der sich verabschiedet und nur nasses Laub auf den Strassen hinterlässt. Meine Zeit wird kommen, sie ist greifbar nah. Zeit um Verantwortung abzuschütteln, die Akkus aufzutanken, niemanden Rechenschaft schuldig zu sein.

Freitag, 7. September 2007

nein...

Ich war keine Stunde an der Arbeit und hätte wieder gehen können. Drei Krankmeldungen und der Laden bricht fast zusammen. Es ist nicht zu schaffen, wenn diverse Hände fehlen. Die Magensäure steigt und steigt und irgendwann ist mir nur noch schlecht. Müde und unendlich kaputt von der Arbeit nach Hause kommen und irgendwann war nur noch Wut da. Wut über das ganze System, über die Bedingungen. Und die Wut hat mal wieder jemand abbekommen, der gar nichts dafür konnte. Ich habe es nicht geschafft mich zu beruhigen und als mein schlechtes Gewissen einsetzte war es viel zu spät. Jetzt, zwei Stunden später, ist die Wut verpufft, die Tränen getrocknet und die Wohnung sauber. Das schlechte Gewissen noch da, das Gefühl nicht mehr zu können, nicht mehr zu wollen und doch geht es morgen fleissig weiter ob ich mag oder nicht.

Dienstag, 4. September 2007

Noch 11x schlafen

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aber von mir aus könnte es heute schon losgehen...

Sonntag, 2. September 2007

Unten ohne

Nachdem ich gestern Nachmittag bis in die Nacht in Mörderschuhen rumgelaufen bin, die zwar gut aussahen aber ich mich trotzdem frage, wie Frauen das schaffen längere Zeit und öfters solche Mörderteile zu tragen. Sowas kann nur ein Mann sich ausgedacht haben, das läuft jedem physikalischen Gesetz zu wider. Heute bleiben die Füsse bestrumpft, die Heizung ist an, ein Stapel DVDs liegt bereit. Ich wünsche einen schönen Restsonntag.

Donnerstag, 30. August 2007

Letztens

Mißachtung meiner Person
meiner Gefühle
meiner Zeit
Unachtsamkeit und Gedankenlosigkeit
Verständnislosigkeit
Resignation

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