Mittwoch, 30. Mai 2007

der große Bumbs und seine Folgen

ich könnte heulen, bin gleichzeitg wütend und sauer. Gestern habe ich besagten Rentner angerufen und gesagt das ich in der Werkstatt gerne nachschauen lassen möchte ob am Auto noch mehr kaputt ist. Nachdem er gestern sagte, alles kein Problem, entweder zahle ich das oder meine Versicherung, hörte sich das heute schon ganz anders an. Nachdem der Schaden doch größer ist als erwartet, wir sprechen von 600 - 1000 Euronen, wollte er meine Versicherungsdaten, ich hätte ja nicht genug Abstand gehalten etc. Aber streiten wollte er sich nicht mit mir wegen so eine Lapalie. Naja, soviel Geld ist für mich keine Lapalie mehr und ICH bin nicht daran Schuld. Mir wäre lieber ich hätte ein Auto das schadensfrei ist und ich meine Zeit nicht mit Werkstatt und den ganzen Telefonaten verbringen müsste. Ich bin jetzt ganz unentschlossen was ich tun soll. Er wird heute Abend nochmal anrufen. Meine Versicherung sagt aber definitiv sie haben damit nichts zu tun. Wo sie auch Recht haben. Die Frage ist, was sind meine Möglichkeiten. Ich hatte das Gefühl er will mir eine Teilschuld geben und mich an den Kosten beteiligen. Und Nachweisen das es anders war kann ich nicht. Platzen könnte ich, so sauer bin ich, ziehen wir das kleine Weibchen halt über den Tisch...

Dienstag, 29. Mai 2007

Jetzt

die Tage vergehen, mit schlafen, lesen, nichtstun, reden, wenig Verpflichtungen. Egal ob es draussen grau in grau ist, egal das es Dinge gibt, die ich tun sollte, alles egal. Kräfte sammeln, Schlaf nachholen, Müssiggang geniessen und die Zeit vergehen lassen. Ein Glas Wein neben mir, endlich angekommen.

Samstag, 26. Mai 2007

Welten

Diese Woche war ich abends auf einer Verkaufsparty. Das erste Mal in meinem Leben, noch nicht mal Tupper habe ich jemals besucht. Eine Kollegin fragte, ob ich nicht Lust hätte, Schmuck, SIlberschmuck, den magst du doch auch. Also war ich da und merkte schon nach einer Viertelstunde, das das nicht meine Welt ist. Ich neige nicht dazu, mich zwei Stunden über solche Dinge auszulassen, mir sie anzuschauen und darüber zu diskutieren. Gelangweilt habe ich mich gar sehr. Dazu kam noch das ich niemanden ausser meiner Kollegin kannte und auch nicht das Bedürfniss hatte näher kennenzulernen. Wenn es nicht um die Verkaufsobjekte ging, dann um Ehemänner oder Kinder. Ich fühlte mich deplaziert und habe wieder mal gemerkt, das solche Sachen nicht meine Welt sind. Zwischendrin kam dann das Gefühl hoch des Andersseins. Lange habe ich gebraucht um zu akzeptieren, das ich anders ticke, vieles was die meissten toll finden, mich noch lange nicht begeistert. Mein ganzes Leben begleiten mich solche Situationen, Situationen wo ich spüre, du gehörst da nicht hin. Vor langer Zeit wollte ich das immer, sein wie andere, geniessen können was mich eigentlich zu Tode langweilt, mir dermaßen unwichtig ist. Einfach sein wie jeder. Ich kann es nicht, bin das nicht. Am Ende dieses Abens die einzige sein die nichts wollte, mit hocherhobenem Kopf dasitzen, Blicke spüren, direkte und heimliche, und ihn trotzdem oben lassen.

Freitag, 25. Mai 2007

Frau Avalon ist sehr aufgebracht

Da steht sie heute mit ihrem kleinen blauen Auto an einer Ampel. EIn dezenter Berg, vor ihr ein silbernes Protzauto. Dann fängt besagtes Protzauto an zu rollen, kommt dem kleinen Blauen immer näher. Frau Avalon hupt und hupt, aber der Renter vor ihr hatte wahrscheinlich sein Hörgerät nicht drin. Und dann wars passiert. Auf den Blauen drauf :-(((((( Jetzt hat sie ein Nummerschild was von der Anhängekupplung des Protzautos völlig kaputt ist. Ob man so damit fahren kann weiss sie nicht. Der Rentner erwähnte mehrmals das an seinem Auto ja nichts ist, als wenn Frau Avalon Schuld wäre. Wie verhält man sich in so einer Situation? Zeugen gibts nicht und der kann jetzt sonstwas behaupten. Wenn sie ein neues Nummernschild braucht, kostet sie das mindestens zwei Stunden auf der Zulassungsstelle und dann muss sie auvh noch jemanden finden der es tauscht weil sie nicht weiss wie das geht. Frau Avalon ist sauer, sehr sehr sauer,

Donnerstag, 24. Mai 2007

Urlaub ist... ( auch )

auf dem Balkon frühstücken

Nachmittags schlafen

nicht mehr so nervös zu sein

langsam runterzukommen

einen Sonnenbrand zu haben

Zeit zu haben zum lesen aber gar nicht dazu kommen

merken, das ich beginne mich zu entspannen

die Zeit fliegen zu sehen

Angst davor zu haben, das es viel zu schnell vorbeigeht

Dienstag, 22. Mai 2007

Urlaub ist...

bis Nachmittags im Nachtgewand rumzulaufen

keine Pläne zu machen

durch Sommerregen laufen

im Strassencafe sitzen und Leute schauen

keinen Druck zu spüren

niemanden verantwortlich zu sein

durch die Stadt schlendern

in Ruhe durch die Buchhandlung gehen und schauen

shoppen gehen ohne was zu kaufen

Freiheit spüren

keine Kranken sehen zu müssen

durchatmen zu können

Montag, 21. Mai 2007

Nachts

Der Körper will nach dem Nachtdienst nicht schlafen. Das will er sehr oft nicht, die innere Uhr tickt noch anders und in den vielen Jahren habe ich noch nichts gefunden um ihn zu überlisten. Wenn zweimal irgendetwas ganz gut klappt, kann ich sicher sein das es beim dritten Mal nicht mehr so ist. Mit der Zeit habe ich alles ausprobiert, wachhalten, ausgehen, früh hinlegen, Schlaftabletten, Schafe zählen, lesen, Hörbücher und was es so alles gibt. Funktionieren tut nichts richtig. Ich merke dann nur, wie mein Körper ein Eigenleben hat, das der Geist nicht bezwingen kann. Und je mehr ich mich aufrege, je verzweifelter ich bin, desto weniger will der Schlaf kommen. Wieviele dieser Nächte es schon gab, kann ich nicht mehr zählen. Schlimm sind dann auch nicht die Nächte, sondern die darauffolgenden Tage. Dieses dumpfe Gefühl völliger Übermüdung, Unausgeglichenheit, Unkonzentriertheit. Morgens sich zwingen müssen aufzustehen, was nicht immer klappt, und spätestens dann das am Abend wieder zu bereuen. Ins Bett zu gehen und Angst zu haben nicht schlafen zu können ist eins der miesesten Gefühle in meinem Leben. Das Ganze ist wie eine Spirale, je grösser die Angst, desto weniger geht natürlich. Eine sich selbst erfüllende Prophezeiung mit grosser Kraft...

Freitag, 18. Mai 2007

9,5 Stunden

nicht mehr lange, noch eine Nacht, wenige Stunden, dann endlich Urlaub.

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